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Erneut hat der Württembergische Landessportbund (WLSB) die beiden Förderprogramme für Integration und Inklusion im Sport aufgelegt. Ab sofort können die 5700 Sportvereine in Württemberg ihre Anträge für Aktivitäten in diesem Jahr bis zum 30. Juni bei der WLSB-Geschäftsstelle einreichen. Zuschüsse werden für zeitlich begrenzte Aktionen genauso wie für längerfristig angelegte Projekte oder Dauerangebote gewährt.

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Kaum ist die Tinte unter dem Vertrag zum Solidarpakt IV trocken, erreichen die Vereine bereits die Verbesserungen in der Mittelausstattung. Auch wenn der Solidarpakt IV erst mit dem Jahr 2022 loslegt, haben sich die Sportbünde in Baden-Württemberg verständigt, die Kooperationen für das Schuljahr 2021/2022 bereits mit dem neuen Satz von 500 Euro je Kooperationsmaßnahme zu fördern.
Die Förderlinie Integration im Rahmen des Kooperationsprogramms Schule-Verein läuft hingegen zum Ende des Schuljahres 2020/2021 aus. Für das kommende Schuljahr 2021/2022 können hierfür keine Anträge mehr gestellt werden. Selbstverständlich sind aber Kooperationen mit Vorbereitungsklassen an Regelschulen oder beruflichen Schulen (VKL/VABO) weiterhin möglich und werden wie alle anderen Kooperationen beantragt.

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75 Sportvereine und 34 Fachverbände haben heute (26. Februar) einen Offenen Brief an Ministerpräsident Kretschmann und Sportministerin Dr. Susanne Eisenmann geschickt. Das Schreiben ging zur Kenntnis auch an den Württembergischen Landessportbund. Darin beklagen die Unterzeichner, dass auch nach fast vier Monaten Lockdown für die Sportvereine und -verbände im Land keine Perspektive in Sicht sei. Deshalb fordern sie, dass bei den nächsten Bund-Länder-Gesprächen am 3. März endlich der Sport und dessen Öffnungsperspektiven besprochen werden.

WLSB-Präsident Andreas Felchle steht dieser Initiative der 109 Vereine und Verbände positiv gegenüber. Felchle: „Mit dem am 25. Februar unterzeichneten Solidarpakt haben unsere verantwortlichen Landespolitiker eindrucksvoll unter Beweis gestellt, dass sie gerade in dieser schwierigen Zeit an der Seite des Sports stehen. Jetzt müssen wir endlich auch wieder damit beginnen können, unsere wichtige Rolle als sozialem Kitt der Gesellschaft und als Gesundheitsförderer ausfüllen zu können. Nach dem Solidarpakt ist also unmittelbar vor der Öffnungsperspektive!“

In dem dreiseitigen Brief wünschen sich die 109 Unterzeichner, dass die Kernkompetenz der Sportvereine von der Politik stärker wahrgenommen werde. Denn diese sei „nicht Freizeitbeschäftigung, sondern das körperliche, geistige und soziale Wohlergehen aller Menschen zu fördern“, schreiben die Vereine und Verbände. Und genau diese Kompetenz sei jetzt in dieser Gesundheits- und Gesellschaftskrise wichtiger denn je.

Die Folgen dieses Lockdowns zeigten sich gerade bei Kindern und Jugendlichen ganz deutlich, heißt es weiter. Drastisch höherer Medienkonsum, nachlassende körperliche Aktivität, erhebliche Gewichtszunahme, psychische Störungen, motorische Defizite – all dies sei mittlerweile wissenschaftlich belegt. Aber auch aus anderen Altersgruppen seien die Rückmeldungen sehr besorgniserregend, der dramatische Bewegungsmangel sorge für Gesundheitsprobleme. Die Unterzeichner befürchten deshalb: „Die Auswirkungen in allen Altersgruppen werden aber noch dramatischer, wenn der Sport nicht bald von der Landes- wie auch der Bundespolitik eine Öffnungsperspektive erhält.“ Aus der Zeit nach dem ersten Lockdown wisse man jedenfalls, dass Outdoor-Sportangebote ohne intensiven Körperkontakt keine negativen Wirkungen auf das Infektionsgeschehen hätten und die Hygiene- und Schutzkonzepte gut funktioniert haben.

Darüber hinaus erhoffen sich die Unterzeichner, dass konkrete Öffnungsschritte in Baden-Württemberg kurzfristig in partnerschaftlichem Miteinander von Landespolitik und Sport ausgearbeitet und in abgestimmter Form veröffentlicht werden. Auch WLSB-Präsident Andreas Felchle unterstützt diesen Vorschlag. Denn im vergangenen Jahr hatten die zahlreichen Änderungen der Corona-Verordnung bei den Ehrenamtlichen in den Vereinen für einigen Unmut gesorgt. Eine Initiative aus Bayern führen die Unterzeichner des Briefes als nachahmenswert auf. Dort hatte Sportminister Hermann kürzlich eine Arbeitsgruppe aus Gesundheitsministerium, Sportverbänden und weiteren Vertretern aus dem Sport angekündigt.

Zum Offenen Brief bei der SV Böblingen

Kinderschutz geht uns alle an! Dafür stehen die Württembergische Sportjugend und der Württembergische Landessportbund. Doch nur darüber zu reden, schützt unser höchstes Gut – unsere Kinder und Jugendlichen – noch nicht. Deshalb unterstützen wir unsere Mitgliedsvereine schon lange im Umgang beim so wichtigen Thema „Prävention von sexualisierter Gewalt“ (PSG) durch vielfältige Angebote.

Bundesweites Projekt „SicherImSport“ 

Aktuell führen die Bergische Universität Wuppertal und das Universitätsklinikum Ulm die SafeSport-Studie mit einem anonymisierten Fragebogen fort. Die SafeSport-Studie ist Teil des bundesweiten Projekts „SicherImSport“ und soll umfassende Daten zu Häufigkeit und Formen von sexualisierten Grenzverletzungen, Belästigung und Gewalt im organisierten Sport sowie den Status Quo der Prävention und Intervention im organisierten Sport erfassen.

Dabei hat diese Befragung für unsere Mitgliedsvereine einen direkten Nutzen. Denn anhand einer Teilauswertung für Baden-Württemberg können wir im Anschluss unsere Präventions- und Unterstützungsangebote zielgerichtet weiterentwickeln bzw. jene Bereiche erweitern, in denen von unseren Vereinen am meisten Unterstützung benötigt wird.

qr code befragung sicherimsportDeshalb unsere Bitte: Unterstützen Sie uns und reichen Sie den Fragebogen bzw. den entsprechenden Link zum Online-Fragebogen an möglichst viele Vereinsmitglieder ab 16 Jahren weiter. Damit wir gemeinsam den Schutz unserer Kinder und Jugendlichen noch besser machen können!

Hier geht's zum anonymen Online-Fragebogen

 

Weitere Informationen zur Studie

Die gesetzlichen und behördlichen Vorgaben während der Pandemie stellen Sportvereine vor große Herausforderungen. Was muss berücksichtigt werden? Welche rechtlichen Möglichkeiten bestehen? Wie lauten Handlungsempfehlungen? Der kostenlose Online-Vortrag am 9. und 23. März bietet einen Überblick und Antworten anhand von praktischen Fallbeispielen zu Fragen der Mitgliederverwaltung, der Durchführung von Vorstandssitzungen und Mitgliederversammlungen in verschiedenen Formen, bis hin zu Beschlussfassungen im schriftlichen Verfahren.

Zur Anmeldung am 9. März | 23. März

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